Mad Sirius – Incredible Space Saga Beats [Download]

recykill chris garcia mad sirius

Der eine oder andere wird sich vielleicht noch an das Produzententeam Mad Sirius erinnern. Ich hab vor fast genau einem Jahr ihr Video- und Beatprojekt die Incredible Space Saga hier im Blog gepostet. Jetzt gibt es die verträumt interstellaren Instrumentale auch als Download.

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MAD SIRIUS – Incredible Space Saga – Pilot Movie [Beats / Video]

recykill chris garcia mad sirius

Aufgepasst! Es wurden undefinierbare audiovisuelle Interferenzen entdeckt. Dokumentiert werden die Signale auf einer uns feindlich gesinnten Videoplattform. Die Produzenten Recykill (Bremen) und Chris Garcia (Hamburg) werden als Urheber dieses fetten Angriffs auf Augen und Ohren vermutet. Die Beattapes der Dramadigs und auch der 28 Nights Sampler aus Bremen haben schon das ein oder andere Mal ähnliche auditive Spuren aufgewiesen. Wahrscheinlich haben sie schon Kontakt zu diesen interstellaren Beatproduzenten aufgenommen.

Mal im Ernst, ich finde die Idee hinter dem Incredible Space Saga Projekt einfach klasse! Die Beats sind auf hohem Level produziert und bedienen sich, wie auch das Video, an Samples aus einigen klassischen Weltraumfilmen. So wird man eine halbe Stunde nicht nur von Beats aus dem Hyperraum beschallt, sondern kann auch visuell einen Ausflug in die unendlichen Weiten unserer Galaxie unternehmen.

Ob des Begriffs Pilot Movie können wir uns wohl noch auf weitere Escapaden des Teams MAD SIRIUS gefasst machen. Sobald unser Decoder weitere Signale empfängt, informieren wir euch!

Dramadigs – Nix zu Beaten [Download]

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Also ich muss gestehen, dass ich eigentlich selten Beattapes anhöre. Dieses Beattape hat es aber wirklich in sich. Auf knapp 32 Minuten werden hier Beats von Konfus, Willow, Flo Mega, Recykill und Tsnd Mrk (Den dein Chef) von DJ Phax Mulder schön ineinander gemixt. Wirklich sehr sehr gute Sample-lastige Dinger, die genau meinen Geschmack treffen. Man hab ich einen Spaß grade :).

Was die Dramadigs angeht sollte man die Augen und vor allem Ohren offen halten, da geht was! So in etwa werden sich ja dann wohl auch die Instrumentale auf dem Album Das muss doch nu wirklich nich sein anhören – geil!

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28 Nights Sampler [Review]

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Wie die Produzenten Recykill und Willowbeats schon im Interview gesagt haben, ist auf dem Bremer 28 Nights Sampler ein breites Spektrum an Musik vertreten. Demnach kann man gar nicht alles gut finden, wird aber auf jeden Fall einige Tracks und Künstler für sich entdecken.

Getragen und umrahmt wird das Gesamtprodukt von den charakteristischen Beats von Willow und Recykill. Man merkt den ausgereiften Klangteppichen an, dass beide schon lange produzieren. Besonders Recykill scheint gerne einen Mix aus langatmigen Basslinien und Samples zu verwenden, was seinen Sound oft sphärisch klingen lässt.

Die umfassende Einsicht in die Bremer (Untergrund-)Rapszene gefällt mir sehr gut. Klar sind an einigen Stellen Texte und Flows nicht ganz ausgereift und auch thematisch wird einem nicht jeder Track gefallen, aber so ist das nun mal bei einem Sampler. Ich habe mir das gute Stück mitlerweile gefühlte 100 Mal angehört und kann schon meine Lieblingstracks bestimmen.

Ich wohne jetzt seit etwa drei Jahren in Bremen, deswegen kenne ich auch viele Orte oder Personen, die in Tracks beschrieben werden. Kazooya haben einen Track über das bremer Viertel gemacht, der mich an viele Momente am berühmten Eck erinnert. Auch typische Representer wie Chilln mit der Bande von Lizey oder Alles Ich von Konfus, Lizey und Malle Mallorca gefallen mir sehr gut. Abwechselung bieten vor allem auch Could it be me von Flomega und Everything von Miss Flint, die dem straighten Rap ein wenig Soul und Funk einflössen und so das Ganze auflockern.

Heraus sticht natürlich das Feature von Kebap mit Havoc, welche zusammen eine wirklich gute Hook geschrieben haben. Havocs Part steht wohl sowieso außer Frage, Kebap bleibt mir textlich ein wenig zu platt, zeigt allerdings, dass er treffend auf dem Takt flowen kann. Meine persönlichen Favoriten auf 28 Nights sind der Battletrack The I the A the N von Ian Rian und Ich schreib von Den dein Chef (Dramadigs).

Ian Rian bringt seinen Frust über die Szene zum Ausdruck und bringt dabei eine solche Energie auf diesen deepen Beat von Willow rüber, dass es mich jedes Mal wieder mitreißt. Die Cuts von Dj Acute am Ende tun ihr übriges und runden den Song ab. Bei Ich schreib beeindruckt mich vor allem der Beat, der mir bestimmt schon einige zusätzliche Nackenmuskeln beschert hat.

Alle 28 Tracks einzeln zu beschreiben würde den Rahmen sprengen, da muss man sich schon selber ein Bild machen.

Fazit: Schwachstellen des 28 Nights Samplers sind wohl eher die, mit denen sich alle Kollektionen auseinander setzen müssen. Wenn man viele unterschiedliche Tracks hat, trifft man auch unterschiedliche Geschmäcker. Das kann aber gleichzeitig auch die Stärke sein. Gerade für Bremer ist dieser Sampler auf Grund einiger Representer ein Muss. Doch auch Leute von außerhalb können sich hier von der Bremer Szene überzeugen lassen. Ich bin mir sicher, dass Jeder ein paar Perlen für sich entdeckt.

Kaufen könnt ihr 28 Nights hier bei Musicload für 9.95 €. Wenn ihr auch weiterhin auf dem laufenden bleiben wollt, dann werdet Fan des Samplers auf Fakebook.

28 Nights Sampler – Recykill & Willow im Interview [Video]

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Ich habe ja langsam begonnen die Bremer Untergrundrapszene ein wenig zu beleuchten. Am meisten Licht ins Dunkel bringt meiner Meinung nach der 28 Nights Sampler, der vor kurzem ganz unauffällig in Bremen in kleiner Stückzahl releast wurde. Dabei kann der Sampler mit hauptsächlich hanseatischen Künstlern wirklich sehen bzw. hören lassen! Präsentiert wird das gute Stück vom BigChill Laden aus Bremen.

Ein Havoc (Mobb Deep) Feature sollte wirklich jeden überzeugen, sich das Ding mal reinzuziehen! Produziert wurde der Sampler hauptsächlich von Recykill und Willow aus Bremen, Konfus und Chris Garcia haben ebenfalls die Tasten gedrückt. Wie es sich gehört wurde auch ein wenig gescracht,von DJ Acute.

Ich habe mich in einem kleinen versteckten Kellerstudio in Bremen mit den beiden Produzenten getroffen und sie haben mir freundlicherweise ein paar Fragen beantwortet. Es geht u.A. darum wie das Havoc-Feature zustande kam, wie sie ihre Beats machen, was sie von Rappern halten und warum man in Bremen aufpassen sollte, wo man hingeht. Einige Tracks werden zwischendurch mal angespielt, also checkt’s ab!

Wie für einen Sampler üblich sind natürlich eine Menge Leute vertreten, was einen guten Überblick der Bremer Rapszene abseits von den bereits bekannten Künstlern liefert. Ein paar bekannte Gesichter bzw. Stimmen finden sich dann doch ein. Mr. Mega, der einem gewissen Flo Mega doch auffällig stark ähnelt, steuerte einen Track bei, sowie die von mir schon vorgestellten Dramadigs. Allerdings nicht in der Konstellation, sondern einzeln.

Eine ausführliche Review mit allen weiteren Infos zum 28 Nights Sampler folgt bald! Kaufen könnt ihr den Sampler digital hier bei Musicload.